Status quo und wohin die Reise 2020 noch geht

Nach der Corona bedingten (Zwangs-)Pause haben wir unsere Entwicklungsarbeiten wieder voll aufgenommen. Nicht nur unsere Software für den WAIBRObelt wird jetzt laufend weiterentwickelt, auch am textilen Gurt wird gearbeitet, um diesen professioneller umsetzen und in weiterer Folge serienreif produzieren zu können.

WAIBROsports Entwickler Christoph (rechts) sammelte gemeinsam mit Testimonial Hannes Bildmaterial auf der Laufbahn.

Die Entwicklungstätigkeiten bei WAIBROsports sind wieder voll im Gange! Denn gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, der Arkulpa GmbH aus Lustenau, sind wir gerade dabei, die Software zur Bahn- und Hinderniserkennung auf die nächste Stufe zu heben. Für diesen wichtigen Fortschritt in der Softwareentwicklung sammelten wir über 17 Stunden neues Datenmaterial von Läuferinnen und Läufern. Um eine gewisse Variabilität in den Softwarealgorithmus zu bekommen, wurde dabei auf verschiedene Faktoren besonders Wert gelegt: Die Läuferinnen und Läufer waren nicht nur unterschiedlich groß (158-190 Zentimeter Körpergröße), sondern deckten auch ein weites Spektrum an verschiedenen Laufstilen ab. Die Testpersonen waren sehend, sehbehindert oder blind, um den Algorithmus mit vielen unterschiedlichen Situationen zu füttern.

Unterschiedliche Stadien, Licht- und Wetterverhältnisse

Damit eine möglichst große Bandbreite abgedeckt wird, wurde Bildmaterial von Laufbahnen aus fünf verschiedenen Stadien gesammelt: Birkenwiese (Dornbirn), Mösle-Stadion (Götzis), Askö Stadion Eggenberg, Sportzentrum Rosenhain und Postplatz (alle Graz). Außerdem sind Situationen bei unterschiedlichen Licht- und Wetterverhältnissen notwendig, also bei Sonnenschein, Regen, am Tag, bei Dämmerung und im Dunklen. Aus dem gesammelten Bildmaterial wurden rund 20.000 Bilder von Arkulpa in ein Tool geladen, um in weiterer Folge die Linien für die Software darin zu markieren. Das ist notwendig, damit die Erkennungssoftware darauf trainiert wird, die Linien zu erkennen, diese mit den unterschiedlichen Markierungen zu vergleichen und so zu entscheiden, wo sich Linien und der Läufer befindet.


Viele fleißige Helfer markierten die Linien auf dem gesammelten Bildmaterial.

Die mit dem Bildmaterial gefütterte Software wird dann auf den Micro-Controller im WAIBRObelt geladen. Dort läuft die Software zur Ansteuerung der Vibrationsmotoren, welche von unserem Team selbst geschrieben wird, ab. Anschließend geht es wieder auf die Laufbahn und die neue Software wird auf Herz und Nieren getestet. Unser Prototyp wird in dieser Testphase mit allen Extremsituationen konfrontiert, um etwaige Fehler zu finden. Diese werden dann ausgebessert und wenn alle Situationen fehlerfrei bestanden wurden, geht es für den WAIBRObelt weiter zu den User-Tests.


Umfangreiches Upgrade für den textilen Gurt

Nicht nur unsere Software wird gerade verbessert, auch der textile Gurt bekommt ein Facelifting. Zusammen mit der Texible GmbH wird der selbst genähte Prototyp professioneller umgesetzt und soll so serienreif gemacht werden. Großen Wert legen wir hierbei auf die Bedürfnisse der späteren Nutzerinnen und Nutzer sowie der sportlichen Anwendungen. In den überarbeiteten Gurt sollen alle elektrischen Kabeln integriert und somit nicht mehr sichtbar werden. Dennoch soll der Gurt flexibel und – trotz integrierter Elektronik – waschbar bleiben. Die elektronischen Komponenten können aber ausgetauscht werden, falls etwas kaputt gehen sollte.

WAIBROsports Gründerin Katerina Sedlackova war zu Besuch bei der Texible GmbH, einem Produktionspartner für den WAIBRObelt.

Und was läuft sonst noch so bei uns?

In Zukunft wird uns Örkény Zováthi aus Budapest im Bereich Computer Vision unterstützen und die Enwicklungen prüfen, koordinieren und weitere Anwendungsgebiete evaluieren. Christoph arbeitet an der elektronischen Steuereinheit und der Kamera-Auswahl. Und Katerina entwickelt eine App zum Erlernen der Haptischen Signale sowie für die Personalisierung des WAIBRObelts, die dann für jeden Benutzer die Intensität der Vibrationssignale und andere Funktionen individuell gestaltbar machen soll. Damit wir auch in der Startup- und Tech-Szene nicht in Vergessenheit geraten, stehen in den nächsten Monaten gleich drei Präsentationstermine für uns an:

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